Algerische Fußballvereinigung reicht Beschwerde wegen Schiedsrichterentscheidungen im Spiel gegen Argentinien bei der WM ein
Die algerische Fußballvereinigung hat Beschwerde bei der FIFA gegen die Schiedsrichterleistung im Spiel gegen Argentinien eingelegt und dabei auf gravierende Fehler hingewiesen.

Die algerische Fußballvereinigung hat eine Beschwerde bei der FIFA eingereicht, in der sie die Fehler des polnischen Schiedsrichters Szymon Marciniak im Spiel zwischen den Nationalmannschaften Algeriens und Argentiniens bei der WM 2026 anprangert. Laut einem Bericht von TSA verweist die Föderation auf zwei schwerwiegende Fouls von argentinischen Spielern, die nicht geahndet wurden.

Das erste Foul war ein Tritt des argentinischen Stürmers Lionel Messi gegen die Wade des algerischen Verteidigers Aïssa Mandi in der 31. Minute. Trotz des eindeutigen Stolleneinsatzes zeigte Marciniak nicht einmal die Gelbe Karte. Als zweites Schiedsrichterfehler wird ein Ellenbogenstoß des argentinischen Mittelfeldspielers Alexis Mac Allister ins Gesicht des algerischen Spielers Ibrahim Maaza in der 74. Minute genannt. Der Algerier fiel zu Boden, doch ein Elfmeter wurde nicht verhängt.
Das Spiel, das am 17. Juni stattfand, endete mit einem 3:0-Sieg für Argentinien. Kapitän Lionel Messi erzielte einen Hattrick, indem er in der 17., 60. und 76. Minute traf. Nach dem ersten Spieltag der Gruppenphase der WM 2026 belegen Argentinien und Algerien die ersten bzw. vierten Plätze in Gruppe J.
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