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Champions League30. Juni 2026

Analyse: Das kann Deutschland von Tunesien erwarten

Deutschland steht einem chaotischen Tunesien gegenüber, das nach schlechten Leistungen und Trainerwechseln mit enormen Herausforderungen konfrontiert ist. Die Analyse beleuchtet die taktischen Schwierigkeiten, die Deutschland erwarten kann.

Analyse: Das kann Deutschland von Tunesien erwarten

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Deutschland trifft mit Tunesien auf eines der schwächeren Teams bei dieser WM. Nach neun Gegentoren in zwei Spielen und einem Trainerwechsel herrscht bei dem Gegner Chaos. In dieser Analyse wird eine taktische Betrachtung von Tunesien vorgenommen: ein zusammengewürfeltes Team, das ständig zwischen verschiedenen Spielsystemen wechselt. Kein Team ist für Bundestrainer Julian Nagelsmann so schwer zu analysieren wie Tunesien. Während der Trainer gegen Japan und Schweden von monatelanger Vorbereitung profitierte, kann er in Bezug auf den letzten Gegner viel Vorarbeit in den Papierkorb werfen. Tunesien hat in diesem Jahr bereits zweimal den Trainer gewechselt. Nach einer misslungenen Mission beim Afrika-Cup wurde Sabri Lamouchi eingesetzt, der nach der 1:5-Niederlage im ersten WM-Spiel sofort entlassen wurde. Hervé Renard trainierte das Team in der zweiten WM-Partie. "Wir wussten nicht, was Tunesien vorhatte", gestand der japanische Trainer Hajime Moriyasu nach der 4:0-Niederlage gegen Tunesien. "Wir haben uns daher auf unser eigenes Spiel konzentriert." Nagelsmann wird wahrscheinlich zu einer ähnlichen Schlussfolgerung kommen, da er sich taktisch nur auf das eine Spiel unter Renard stützen kann. Die Auswirkungen der vielen Wechsel bei Tunesien zeigten sich in den tränenden Augen von Ali Abdi. Der Außenverteidiger entschuldigte sich für die Blamage gegen Japan: "Wir haben keine Zeit, um zu arbeiten. Es wird alles abgerissen, um immer wieder neu zu beginnen, anstatt die Mängel zu korrigieren. Wir kommen zu einer WM mit Spielern, die nie zusammen gespielt haben. Japan hat sich vier Jahre auf dieses Spiel vorbereitet, wir nur ein paar Tage." Diese mangelhafte Vorbereitung von Tunesien zeigt sich auf dem Platz in ständiger Misskommunikation.

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