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WM 202617. September 2026

Belgien fordert von FIFA Aufklärung zum Balogun-Einsatz bei

Belgien fordert von FIFA eine Erklärung zu dem umstrittenen Einsatz von Folarin Balogun in der WM-Partie gegen Belgien. Der Verband hat zudem signalisiert, dass er Gianni Infantinos Wiederwahl nicht unterstützen wird.

Belgien fordert von FIFA Aufklärung zum Balogun-Einsatz bei

Belgien fordert von FIFA Aufklärung zum Balogun-Einsatz bei

Laut Bbc.

Hintergrund

Folarin Balogun, der für die USA spielt, erzielte während des Turniers drei Tore, bevor er im umstrittenen Spiel gegen Belgien auflief. Sein Einsatz trotz der Suspendierung hat nicht nur die belgischen Verantwortlichen verärgert, sondern auch die UEFA und andere Fußballverbände auf den Plan gerufen, die die Integrität der Wettbewerbsregeln in Frage stellen.

Warum das wichtig ist

Die Forderung des belgischen Fußballverbands nach einer Erklärung von FIFA zu Folarin Baloguns Einsatz wirft Fragen zur Fairness und Transparenz im internationalen Fußball auf. Die Entscheidung, Balogun trotz einer Sperre spielen zu lassen, könnte weitreichende Konsequenzen für zukünftige Turniere und die Integrität des Wettbewerbs haben, insbesondere im Hinblick auf die WM 2026, bei der Belgien und die USA erneut aufeinandertreffen könnten.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Belgien fordert von FIFA Aufklärung zum Balogun-Einsatz bei.
  • Belgien fordert von FIFA eine Erklärung zu dem umstrittenen Einsatz von Folarin Balogun in der WM-Partie gegen Belgien.
  • Belgian FA still wants Folarin Balogun ban answers - BBC Sport.
Image Der Belgische Fußballverband (RBFA) hat FIFA um eine Stellungnahme gebeten, warum Folarin Balogun im WM-Spiel der USA gegen Belgien auflaufen durfte. Der Verband hat zudem gefordert, dass die Angelegenheit auf die Tagesordnung des nächsten FIFA-Rats am 15. Oktober gesetzt wird. In einem der umstrittensten Vorfälle der WM in diesem Sommer wurde Balogun nach einer roten Karte in der Vorrunde für das Achtelfinalspiel gegen Belgien zugelassen, da die einspielige Sperre von FIFA für ein Jahr ausgesetzt wurde. Diese Entscheidung von FIFA sorgte für großes Aufsehen und wurde heftig kritisiert, insbesondere nachdem bekannt wurde, dass der damalige US-Präsident Donald Trump und Mitarbeiter des Weißen Hauses FIFA zu dieser Entscheidung gedrängt hätten. Auch die UEFA und der Belgische Fußballverband stellten die Entscheidung in Frage. Die RBFA forderte von FIFA "eine klare Begründung für die getroffenen Entscheidungen und Einzelheiten dazu, wie mit solchen Fällen in Zukunft verfahren wird". Balogun, der bis zu diesem Zeitpunkt drei Tore erzielt hatte, wurde in dem Spiel gegen Belgien, das die Belgier mit 4:1 gewannen, eingesetzt. In einem Schreiben vom Montag an FIFA wiederholte die RBFA ihr Verlangen nach einer Stellungnahme und stellte zudem in Aussicht, dass sie die Wiederwahl von Gianni Infantino als FIFA-Präsident nicht unterstützen werde. Pascale van Damme, die Präsidentin der RBFA, sagte: "Zwei Monate nach den Ereignissen bleiben unsere Fragen unbeantwortet. Angesichts der Bedeutung von Transparenz und Klarheit für alle Beteiligten fordern wir die notwendigen Erläuterungen und wollen gleichzeitig prüfen, wo Verbesserungen der aktuellen Verfahren möglich sind, damit ähnliche Fälle in Zukunft klar, einheitlich und effizient gehandhabt werden können. Gemeinsam mit der UEFA, den anderen Konföderationen und den nationalen Verbänden bleiben wir der Transparenz in den Entscheidungsprozessen, einer starken Governance und klaren Verfahren verpflichtet. Wir stehen einer konstruktiven Zusammenarbeit im Interesse des Vertrauens, der Integrität und der Zukunft des Fußballs offen gegenüber." Die rote Karte gegen Balogun war die 189. rote Karte in der Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft und die zweite, die nicht mit einer Sperre geahndet wurde, nach der von Garrincha im Jahr 1962. FIFA erklärte nie vollständig, warum die Entscheidung getroffen wurde, sondern verwies lediglich auf Artikel 27 des FIFA-Disziplinarreglements, das es ermögliche, "eine disziplinarische Maßnahme vollständig oder teilweise auszusetzen". Keine andere Sperre wurde bei der WM 2026 aufgehoben. Gianni Infantino, der seit 2016 FIFA-Präsident ist, hat in dieser Woche seine erneute Kandidatur für die Wahl im kommenden März bekannt gegeben. Der Druck auf ihn ist jedoch enorm gestiegen, nachdem bekannt wurde, dass ein Plan, der es privaten Investmentfirmen ermöglichen sollte, Anteile an FIFA-Wettbewerben, einschließlich der Weltmeisterschaft, zu kaufen, aufgegeben wurde. Der Belgische Fußballverband ist der jüngste Verband, der öffentlich erklärt hat, dass er gegen die Wiederwahl Infantinos ist. Die RBFA nannte zwei Gründe für die Ablehnung der Unterstützung: den Vorfall mit Balogun und das FIFA-Programm "FIFA Forward Enterprise".

Wie es weitergeht

Der belgische Verband hat die FIFA aufgefordert, das Thema auf die Tagesordnung des nächsten FIFA-Rats am 15. Oktober zu setzen. Die RBFA hat zudem angedeutet, dass sie die Wiederwahl von Gianni Infantino nicht unterstützen wird, was auf mögliche Spannungen zwischen den Verbänden und der FIFA hinweist. Es bleibt abzuwarten, wie FIFA auf diese Forderungen reagieren wird und ob es zu Änderungen in der Handhabung ähnlicher Fälle kommen wird.

Haufig gestellte Fragen

Was hat Belgien von der FIFA gefordert?

Belgien hat von der FIFA eine Stellungnahme gefordert, warum Folarin Balogun im WM-Spiel gegen Belgien auflaufen durfte.

Wer hat die Entscheidung zur Teilnahme von Balogun bestätigt?

Die Entscheidung zur Teilnahme von Folarin Balogun wurde von der FIFA getroffen.

Warum ist die Anfrage von Belgien an die FIFA jetzt relevant?

Die Anfrage ist relevant, da die belgische Fußballverband (RBFA) eine klare Begründung für die Entscheidungen von FIFA verlangt und die Angelegenheit auf die Tagesordnung des nächsten FIFA-Rats setzen möchte.

Welche Änderungen fordert Belgien von der FIFA?

Belgien fordert von der FIFA Erläuterungen zu den getroffenen Entscheidungen und möchte wissen, wie in Zukunft mit ähnlichen Fällen verfahren wird.

Was geschah im Spiel zwischen den USA und Belgien?

Im Spiel zwischen den USA und Belgien wurde Folarin Balogun eingesetzt, obwohl er zuvor eine rote Karte erhalten hatte, was zu Kontroversen führte.

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