Bielsa beendet seine Ära als Trainer von Uruguay mit 100-minütiger Pressekonferenz
Marcelo Bielsa hat seine Zeit als Bondscoach von Uruguay mit einer Pressekonferenz von hundert Minuten abgeschlossen, in der er die Misserfolge der WM 2026 analysierte.

Marcelo Bielsa hat am Dienstag auf markante Weise seine Zeit als Bondscoach von Uruguay beendet. Der 70-jährige Argentinier legte in einer Pressekonferenz von hundert Minuten dar, was während der WM 2026 schiefgelaufen ist. Uruguay wurde bereits in der Gruppenphase aus dem Turnier geworfen, nachdem es in den Spielen gegen Saudi-Arabien und Kap Verde jeweils unentschieden spielte und gegen Spanien verlor. "Ich habe das Gefühl, dass es niemanden interessiert, was ich hier sage. Aber ich kann nicht gutheißen, was passiert ist. Ich habe die Spieler nicht erreichen können. Die Art, wie ich sie begleitet habe, war offenbar nicht genug."

Bielsa war bereits während der WM mehrfach in den Schlagzeilen. Zunächst wegen eines bemerkenswerten Pressefotos, auf dem er nicht in die Kamera, sondern auf den Boden schaute. "Ich bin doch kein Fotomodel? Warum muss ich dafür eine Erklärung abgeben?", kommentierte er vor einer Woche. In der Pressekonferenz fügte er hinzu: "Ich bin nicht gut im Posieren für Fotos."
Nach der Ausscheidung geriet Bielsa erneut in die Schlagzeilen, nachdem er gegen einen Journalisten ausgerastet war, weil ihm die Fragen zu lange dauerten. Bielsa betrachtete die Situation kritisch: "Mediabetriebe erfreuen sich an unseren Momenten des Kummers. Es gab Verzögerungen bei den Fragen, die ich beantworten musste. Sie warteten einfach, während ich von der Trauer über die Ausscheidung überwältigt wurde. Deshalb war ich vielleicht nicht so höflich."
🔗 Verwandte Artikel
Weitere Nachrichten

Wie Südafrika gegen Südkorea im TV zu sehen ist
Südafrika trifft auf Südkorea im letzten Gruppenspiel der WM 2026. Das Spiel findet am 24. Juni 2026 im Stadion Monterrey statt.
Napoli öffnet Tür für Olivera: Preis bereits festgelegt, Interesse von Atletico Madrid
Der SSC Napoli ist bereit, Mathias Olivera für etwa 15 Millionen Euro abzugeben. Ein Tausch mit Atletico Madrid für Nahuel Molina könnte ebenfalls im Raum stehen.
Roma weist Juventus-Angebot für Mile Svilar zurück
Juventus machte ein Angebot in Höhe von 42 Millionen Euro plus 8 Millionen Euro Boni für Mile Svilar, das von Roma abgelehnt wurde, da der Verein seine Schlüsselspieler halten und einen Rivalen nicht stärken möchte.