Carmine Gautieri: "Ok Malagò, aber auch die Führungsebene muss sich
Carmine Gautieri spricht über die Entwicklungen im afrikanischen Fußball während der WM und die Notwendigkeit von Veränderungen in der italienischen Fußballführung.
Ein zentrales Thema des Gesprächs war das bevorstehende Halbfinale zwischen Frankreich und Marokko. Gautieri ist sich sicher, dass der Sieger dieses Spiels einen entscheidenden Schritt in Richtung Finale macht. "Diese Begegnung könnte viel entscheiden: Wer gewinnt, steht im Finale. Obwohl Überraschungen möglich sind, denke ich, dass Frankreich und Argentinien einen kleinen Vorteil gegenüber Norwegen und Marokko haben", erklärte er.
Der italienische Fußball steht laut Gautieri unter großem Druck, und es wird eine Veränderung in der Führung gefordert. "Alle erwarten, dass sich etwas verändert. Nach dem Übergang von einem Präsidentschaftsteam zum nächsten war auch ein Wechsel in der Führungsriege zu erwarten. Im Vergleich zu anderen Nationen sind wir im Rückstand. Zu lange haben wir nur geredet", sagte Gautieri. Er zeigte sich besorgt über die aktuelle Situation im italienischen Fußball und glaubt, dass eine Verjüngung der Führungsebene notwendig ist.
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"Wenn wir nach einem Trainer suchen, wollen alle einen jüngeren Profil. Aber ich frage mich, warum in der Federation Personen in den 70ern sitzen. Es sollte eine Überlegung wert sein, warum wir hier nicht innovativer sind", fügte er hinzu.
Ein weiteres Thema war die Ernennung von Aurelio Andreazzoli als Trainer der Fiorentina, die Gautieri als eine positive Entscheidung bezeichnete. "Es ist die richtige Wahl. Er ist eine respektable Person, und seine Philosophie ist es, junge Spieler zu coachen, was sehr wichtig ist. Andreazzoli hat Erfahrung und sollte sein Wissen den jungen Talenten zur Verfügung stellen", erklärte er.
Auf die Frage, ob er sich eine Aufgabe im Jugendbereich vorstellen könnte, antwortete Gautieri positiv: "Ja, wenn die Bedingungen stimmen, um junge Talente zu fördern, dann auf jeden Fall. Ich hoffe, dass sich das verwirklichen lässt. Es ist immer eine bereichernde Erfahrung, im Jugendbereich tätig zu sein. Ich hatte das Glück, Mino Favini und die gesamte Atalanta-Familie kennenzulernen. Ja, ich habe darüber nachgedacht, eine U19-Mannschaft zu trainieren."
Mit diesen Aussagen zeigt Gautieri nicht nur seine Leidenschaft für den Fußball, sondern auch seine Hoffnung auf eine positive Wende im italienischen Fußball.
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