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WM 202630. Juli 2026

Eberl: "Es ekelt mich an" - CAF offen für Infantinos Pläne

Die FIFA plant, Anteile der WM an private Investoren zu verkaufen. Diese Nachricht sorgt für Aufregung im Fußball.

Eberl: "Es ekelt mich an" - CAF offen für Infantinos Pläne

Laut Newsfeed.

Hintergrund

Roland Eberl, ehemaliger Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach und eine bekannte Stimme im deutschen Fußball, hat sich klar gegen die Pläne der FIFA ausgesprochen. Seine kritischen Äußerungen spiegeln die Sorgen vieler Funktionäre wider, die befürchten, dass die Interessen der Investoren über die des Fußballs und der Spieler gestellt werden könnten.

Warum das wichtig ist

Die Pläne der FIFA, Anteile der Weltmeisterschaften an private Investoren zu verkaufen, könnten die Struktur und Integrität des Fußballs erheblich verändern. Kritiker, darunter Roland Eberl, warnen vor einer Kommerzialisierung, die den Fokus auf die Interessen der Investoren legt, anstatt auf die Entwicklung des Spiels und der Spieler. Diese Diskussion könnte weitreichende Auswirkungen auf die zukünftige Ausrichtung von Turnieren und die Rolle der Verbände haben.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Eberl: "Es ekelt mich an" - CAF offen für Infantinos Pläne.
  • Die FIFA plant, Anteile der WM an private Investoren zu verkaufen.
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Die Nachricht sorgte für Aufregung und Empörung: Die FIFA plant offenbar, Anteile der kommenden Weltmeisterschaften an private Investoren zu verkaufen. Dies würde bedeuten, dass zukünftige Turniere nicht mehr ausschließlich dem Fußball und den Verbänden gehören, sondern auch kommerzielle Investoren ein Mitspracherecht in Bezug auf die Turniere hätten. Diese Pläne sind noch nicht offiziell, sollen aber beim kommenden FIFA-Kongress im März in Kigali (Ruanda) vorgestellt werden. Der Präsident des afrikanischen Fußballverbands CAF, Patrice Motsepe, hat nun aber schon angedeutet, dass sein Verband diesen Plänen der FIFA wohl zustimmen würde. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP sagte Motsepe: "Die CAF wird alles unterstützen, was die FIFA macht, um mehr Einnahmen zu generieren." Diese Aussage sorgt im Fußball für Stirnrunzeln, denn während die FIFA und die Verbände wie die CAF von mehr Einnahmen sprechen, geht es dabei in erster Linie um die Interessen der Investoren. Es wird befürchtet, dass die Investoren vor allem mit ihren eigenen Interessen den Fußball und die Spieler ausbeuten werden. Das wird auch von vielen Funktionären in anderen Verbänden so gesehen. So äußerte sich zum Beispiel der ehemalige Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach, Roland Eberl, der in der Vergangenheit auch für den deutschen Fußball tätig war, sehr kritisch zu den Plänen der FIFA. Eberl sagte auf seinem Instagram-Account: "Es ekelt mich an!" Und weiter: "Die WM-Anteile gehören den Verbänden, die sie für ihre Länder und deren Spieler erkämpft haben. Sie gehören nicht in die Taschen von Investmentfirmen, die nur auf ihren Profit aus sind." Eberl ist nicht der einzige Funktionär, der sich kritisch äußert. Auch der Präsident des asiatischen Fußballverbands, Shaikh Salman, äußerte in der Vergangenheit bereits Bedenken und war gegen die Pläne der FIFA. Der europäische Fußballverband UEFA und die meisten Verbände in Europa haben sich bisher nicht zu den Plänen geäußert. Die FIFA kann jedoch wohl mit der Unterstützung der afrikanischen und der asiatischen Verbände rechnen, denn die Präsidenten beider Verbände haben einen gemeinsamen INTERESSENBUND gebildet, der alle zukünftigen Einnahmen der FIFA verteilen wird, und es ist davon auszugehen, dass die Mitglieder dieses Bündnisses auch mehr Einnahmen durch die Beteiligung an WM-Anteilen von Investoren erzielen wollen. Wie sich die Dinge entwickeln werden, bleibt abzuwarten, doch dass die Pläne der FIFA für viel Aufregung und Empörung im Fußball sorgen, ist ein Fakt.

Wie es weitergeht

Die FIFA plant, ihre Vorschläge beim kommenden Kongress im März in Kigali vorzustellen. Es bleibt abzuwarten, wie die Reaktionen der verschiedenen Verbände und der Öffentlichkeit ausfallen werden. Angesichts der bereits geäußerten Bedenken könnte es zu intensiven Debatten über die zukünftige Finanzierung und Organisation der Weltmeisterschaften kommen.

Haufig gestellte Fragen

Was plant die FIFA bezüglich der Weltmeisterschaften?

Die FIFA plant, Anteile der kommenden Weltmeisterschaften an private Investoren zu verkaufen.

Wer hat die Pläne der FIFA bestätigt?

Der Präsident des afrikanischen Fußballverbands CAF, Patrice Motsepe, hat angedeutet, dass sein Verband den Plänen der FIFA wohl zustimmen würde.

Warum werden diese Pläne jetzt vorgestellt?

Die Pläne sollen beim kommenden FIFA-Kongress im März in Kigali (Ruanda) vorgestellt werden.

Welche Veränderungen könnten sich durch die Pläne ergeben?

Die zukünftigen Turniere könnten nicht mehr ausschließlich dem Fußball und den Verbänden gehören, sondern auch kommerzielle Investoren ein Mitspracherecht haben.

Wie reagieren Funktionäre auf die Pläne der FIFA?

Funktionäre wie Roland Eberl äußern sich kritisch und befürchten, dass Investoren den Fußball und die Spieler ausbeuten werden.

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