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WM 20269. Juli 2026

England erwägt Einspruch gegen Quansah-Rote Karte

Die englische FA zieht einen Einspruch gegen die rote Karte von Jarell Quansah in Betracht, die er im WM-Spiel gegen Mexiko erhielt. Ein Präzedenzfall könnte dabei helfen, die Sperre von Quansah aufzuheben.

England erwägt Einspruch gegen Quansah-Rote Karte
<h1>England erwägt Einspruch gegen Quansah-Rote Karte</h1> Die englische Fußballvereinigung (FA) erwägt einen Einspruch gegen die rote Karte von Jarell Quansah, die dieser im WM-Achtelfinale gegen Mexiko erhielt. Quansah war in der 54. Minute nach einer VAR-Überprüfung für sein Tackling gegen Jesús Gallardo mit einer roten Karte des Schiedsrichters bestraft worden. England gewann das Spiel dramatisch mit 3:2. Aufgrund der roten Karte wird der 23-jährige Verteidiger das Viertelfinalspiel gegen Norwegen am Samstag verpassen. Laut dem britischen Medium Daily Mail möchte die FA den umstrittenen Fall des amerikanischen Stürmers Folarin Balogun ins Spiel bringen, um Quansahs Sperre anzufechten.

Der FA sind gegenwärtig die möglichen Schritte für einen Einspruch nicht ganz klar. Es wird jedoch diskutiert, ob es gerechtfertigte Gründe gibt, die Entscheidung anzufechten, insbesondere nach einem Vorfall, der sich kürzlich mit der US-amerikanischen Mannschaft ereignete. FIFA hatte überraschend beschlossen, eine ein Spiel Sperre für Folarin Balogun bis nach der Weltmeisterschaft zu verschieben. Balogun war für ein Spiel gesperrt worden, nachdem er im Spiel gegen Bosnien und Herzegowina eine direkte rote Karte gesehen hatte. Er hätte das Achtelfinalspiel gegen Belgien aufgrund der Sperre verpasst. Doch durch den Eingriff von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Präsident Gianni Infantino wurde die Sperre aufgeschoben, sodass Balogun doch in dem entscheidenden Spiel teilnehmen konnte.

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Dieser Vorfall hat einen Präzedenzfall geschaffen, den andere Verbände möglicherweise nutzen wollen. Die englische FA ist nun die erste, die prüft, ob ein solcher Präzedenzfall auch für ihre Spieler Anwendung finden könnte. Zwei ehemalige englische Nationalspieler, Ian Wright und Gary Neville, äußerten sich zu dem Thema und waren sich einig, dass Quansahs rote Karte gerechtfertigt sei. Wright und Neville sind jedoch der Meinung, dass die FA einen Einspruch erheben sollte, da sich durch den Fall Balogun die Sachlage geändert habe.

Auch ein britischer Politiker mischt sich in die Angelegenheit ein. Noah Law, ein Abgeordneter der Labour-Partei, hat einen offenen Brief an die FIFA verfasst, in dem er die FIFA auffordert, die Sperre für Quansah ebenfalls zu verschieben. In dem Brief heißt es: "Ich glaube, dass die rote Karte von Jarell Quansah richtig war und dass die Regeln konsequent angewandt werden müssen. Aber ich finde, es wäre richtig, die Sperre von Jarell Quansah bis nach der Weltmeisterschaft zu verschieben. Wir wissen, dass es einen ähnlichen Fall in diesem Turnier gegeben hat, als Folarin Balogun eine rote Karte erhalten hat. Die Integrität eines großen internationalen Turniers hängt nicht nur davon ab, dass die Spieler und Offiziellen die Regeln befolgen, sondern auch davon, dass die Regeln für alle Teilnehmer gleich angewandt werden."

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