Hütter übt harte Kritik: Frankfurt "zu wenig professionell"
Eintracht Frankfurt verpasst den ersten Heimsieg der Saison trotz zweimaliger Führung gegen SC Freiburg. Trainer Adi Hütter kritisiert die Leistung seiner Mannschaft als nicht professionell genug.

Hütter übt harte Kritik: Frankfurt "zu wenig professionell"
Laut Kicker.
Hintergrund
Adi Hütter, der Cheftrainer von Eintracht Frankfurt, steht unter Druck, da die Mannschaft in der Bundesliga bisher nicht die gewünschten Ergebnisse erzielt hat. Seine kritischen Anmerkungen zur Teamleistung könnten darauf hindeuten, dass er Veränderungen in der Spielweise oder im Kader in Betracht zieht, um die Leistung zu steigern.
Warum das wichtig ist
Die Kritik von Adi Hütter an der mangelnden Professionalität seiner Mannschaft unterstreicht die Herausforderungen, vor denen Eintracht Frankfurt in dieser Bundesliga-Saison steht. Trotz einer starken ersten Halbzeit und der Führung gegen SC Freiburg konnte das Team nicht die nötige Konstanz zeigen, um den ersten Heimsieg zu sichern. Solche Leistungen könnten langfristig die Position des Trainers und die Ambitionen des Vereins in der Bundesliga gefährden.
Wichtigste Erkenntnisse
- Hütter übt harte Kritik: Frankfurt "zu wenig professionell".
- Eintracht Frankfurt verpasst den ersten Heimsieg der Saison trotz zweimaliger Führung gegen SC Freiburg.
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Trotz zweimaliger Führung hat Eintracht Frankfurt am Samstagnachmittag den ersten Heimsieg der neuen Saison verpasst. Cheftrainer Adi Hütter übte harte Kritik.
Die Bundesliga-Partien mit Beteiligung von Eintracht Frankfurt bleiben in dieser Saison spektakulär. Die Hessen haben es am Samstagnachmittag aber verpasst, gegen den zuvor noch makellosen SC Freiburg trotz zweimaliger Führung zu gewinnen. Frankfurts Cheftrainer Adi Hütter war nach dem zweiten Remis bedient.
"Ich bin mit dem Punkt zufrieden. Deswegen, weil die Leistung einfach nicht gut genug war", stellte der 56-Jährige klar und legte nach: "Zu einem Sieg gehört auch die Leistung und die haben wir nicht gebracht."
Speziell das 2:2, mit dem Freiburg nur drei Minuten nach Wiederanpfiff die Pausenführung Frankfurts egalisierte, wurmte Hütter. Der Österreicher sprach von einem "Geschenk an Freiburg" und führte aus: "Wir sind ja klar in Ballbesitz und kriegen dann ein sehr, sehr billiges Tor. Das müssen wir abstellen und da habe ich kein Verständnis."
In der Frankfurter Hintermannschaft hatte in der 48. Minute komplett die Zuordnung gefehlt, die präzise Flanke von DFB-Neuling Derry Scherhant wurde am zweiten Pfosten vom heranrauschenden und ungestörten Yuito Suzuki per Volley veredelt. Hütter hatte für den chaotischen Zustand in dieser Szene kein Verständnis. Er bezeichnete das Verhalten seiner Mannschaft in dieser Situation als "zu wenig professionell".
Auf der Suche nach Antworten tat sich Hütter derweil schwer. "Wir haben in allen vier Spielen zur Pause geführt und es dann über 90 Minuten nicht immer hingebracht", monierte er. Daraus einen kausalen Zusammenhang mit fehlender Fitness herzustellen, sei ihm aber zu einfach.
Dabei durchaus brisant: Erst kürzlich hatte die Eintracht ihren Athletik-Chef Schahriar Bigdeli gefeuert. Sportvorstand Markus Krösche sah ein "zu frühes" Gegentor nach dem Seitenwechsel und warf ein: "Wir haben einen Ballverlust an der Außenlinie. Das müssen wir verbessern. Wir sind aber danach nicht eingebrochen, das zählt."
Hütter fiel es schwerer, positive Aspekte herauszustreichen. Die Unzufriedenheit war ihm deutlich anzumerken. Weswegen er auch einen vorsichtigen Blick nach oben nicht wagen wollte: "In der Phase sollte man kleinere Brötchen backen."
In der XXL-Länderspielpause bleibt nun zumindest Zeit, an Stellschrauben zu drehen. Defensive Herausforderungen wird es schließlich wohl auch am 10. Oktober geben, wenn die Eintracht zum "Re-Start" nach Leipzig reisen muss.
Wie es weitergeht
Eintracht Frankfurt wird nun versuchen, die Fehler aus diesem Spiel zu analysieren und in den kommenden Trainingseinheiten abzustellen. Hütter wird darauf abzielen, die Defensive zu stabilisieren, um in den nächsten Bundesliga-Partien erfolgreicher zu sein. Die nächste Herausforderung wird sein, gegen einen weiteren starken Gegner zu bestehen und die Punkte zu holen, die für den Klassenerhalt und die oberen Tabellenplätze entscheidend sind.
Haufig gestellte Fragen
Was hat Adi Hütter über die Leistung seiner Mannschaft gesagt?
Adi Hütter übt harte Kritik und sagt, die Leistung sei 'einfach nicht gut genug' gewesen und bezeichnet das Verhalten seiner Mannschaft als 'zu wenig professionell'.
Wer hat die Kritik an Eintracht Frankfurt geäußert?
Die Kritik wurde von Cheftrainer Adi Hütter geäußert.
Warum hat Adi Hütter jetzt Kritik geübt?
Hütter übt Kritik, weil Eintracht Frankfurt trotz zweimaliger Führung gegen SC Freiburg nicht gewonnen hat und er mit der Leistung seiner Mannschaft unzufrieden ist.
Welche Änderungen fordert Adi Hütter nach dem Spiel?
Hütter fordert, dass die Mannschaft die Fehler, die zu den Gegentoren führten, abstellen muss, insbesondere die mangelnde Zuordnung in der Hintermannschaft.
Was passierte im Spiel zwischen Eintracht Frankfurt und SC Freiburg?
Eintracht Frankfurt führte zweimal, konnte aber nicht gewinnen und spielte nur 2:2 gegen den zuvor makellosen SC Freiburg.
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