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WM 202611. August 2026

Konföderationen kritisieren FIFA und Infantino wegen "Täuschung"

UEFA, Concacaf und die Asiatische Fußball-Konföderation (AFC) werfen FIFA einen "fundamentalen Vertrauensbruch" vor.

Konföderationen kritisieren FIFA und Infantino wegen "Täuschung"

Laut Espn.

Hintergrund

Die Vorwürfe der Konföderationen betreffen die geplanten Verkaufsanteile an der WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden wird. Diese Situation könnte die zukünftige Zusammenarbeit zwischen FIFA und den Konföderationen erheblich beeinflussen, insbesondere im Hinblick auf die Organisation und Vermarktung von Großereignissen wie der WM.

Warum das wichtig ist

Die Kritik der UEFA, Concacaf und der AFC an FIFA und Gianni Infantino ist ein bedeutender Ausdruck des Unmuts innerhalb des Fußballs. Ein 'fundamentaler Vertrauensbruch' könnte weitreichende Auswirkungen auf die Zusammenarbeit zwischen den Konföderationen und FIFA haben, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehende WM 2026. Diese Spannungen könnten das Vertrauen in die Führung von Infantino und die Integrität der FIFA beeinträchtigen.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Konföderationen kritisieren FIFA und Infantino wegen "Täuschung".
  • UEFA, Concacaf und die Asiatische Fußball-Konföderation (AFC) werfen FIFA einen "fundamentalen Vertrauensbruch" vor.
  • Confederations slam FIFA, Infantino for 'deception'.
Die UEFA, die Concacaf und die Asiatische Fußball-Konföderation (AFC) haben FIFA und Präsident Gianni Infantino wegen der Pläne, Anteile an der Weltmeisterschaft zu verkaufen, einen "fundamentalen Vertrauensbruch" vorgeworfen. In einer gemeinsamen Erklärung der drei Konföderationen, die am Freitag veröffentlicht wurde, wird FIFA vorgeworfen, die Mitgliedsverbände über die Verkaufspläne im Unklaren gelassen zu haben. "Wir sind enttäuscht über die Art und Weise, wie FIFA mit diesem Thema umgegangen ist, das eine so große Bedeutung für die Mitgliedsverbände hat", heißt es in der Erklärung. "Es ist nicht akzeptabel, dass solche wichtigen Themen, die den Fußball im Allgemeinen und die Mitgliedsverbände im Besonderen betreffen, hinter verschlossenen Türen und im Rahmen von Geheimverhandlungen behandelt werden. "Die FIFA hat den Mitgliedsverbänden gegenüber eine grundlegende Vertrauenswürdigkeit verletzt, und wir sind der Meinung, dass die FIFA die Mitgliedsverbände sofort über den Status dieses Themas informieren sollte, insbesondere vor den bevorstehenden Sitzungen der Konföderationen und der FIFA. "Wir verlangen von der FIFA, dass sie sich wieder an die Grundsätze des Respekts gegenüber den Mitgliedsverbänden hält, die die Grundlage für die Existenz der FIFA sind." Anfang dieser Woche hatte die FIFA angekündigt, dass sie in den nächsten Tagen eine Ankündigung machen werde, in der die Details eines Vertrages mit einem Unternehmenspartner bekannt gegeben werden, der Anteile an der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko erwerben wolle. Die FIFA hatte bereits im Jahr 2023 einen Vertrag über den Verkauf von 20 % der Einnahmen aus dem WM-Turnier an ein Unternehmen mit Sitz in Saudi-Arabien, das die FIFA bei der Vermarktung des Fußballs unterstützen sollte, abgeschlossen. Diese Entscheidung hatte jedoch bereits im Vorfeld der WM 2022 in Katar für große Kritik gesorgt, da viele befürchteten, dass die FIFA und das Unternehmen aus Saudi-Arabien die "Wertigkeit" des Fußballs durch zu viele Vermarktungsaktionen herabsetzen würden. Die FIFA und Infantino hatten stets betont, dass die Anteile nicht an die Spiele selbst, sondern an die Vermarktungsrechte der FIFA verkauft worden seien und dass die Spiele selbst nicht in irgendeiner Weise beeinträchtigt würden. Die FIFA hatte in der vergangenen Woche ein Treffen mit den Verbänden der ganzen Welt abgehalten, um über die Verkaufspläne zu informieren, doch die UEFA, die AFC und die Concacaf erklärten nun, dass die FIFA ihnen und anderen Verbänden nicht ausreichend Informationen zur Verfügung gestellt habe, weshalb sie diese Verkaufspläne für unakzeptabel hielten.

Wie es weitergeht

FIFA steht nun unter Druck, transparent über die Verkaufspläne zu kommunizieren und die Mitgliedsverbände zu informieren. Die bevorstehenden Sitzungen der Konföderationen und der FIFA könnten entscheidend sein, um die angespannten Beziehungen zu klären. Beobachter erwarten, dass FIFA möglicherweise Maßnahmen ergreifen muss, um das Vertrauen der Konföderationen zurückzugewinnen und die Bedenken hinsichtlich der Geheimverhandlungen auszuräumen.

Haufig gestellte Fragen

Was haben die UEFA, Concacaf und die AFC FIFA vorgeworfen?

Sie haben FIFA und Präsident Gianni Infantino einen 'fundamentalen Vertrauensbruch' vorgeworfen, weil sie die Mitgliedsverbände über Verkaufspläne im Unklaren gelassen haben.

Wer hat die Kritik an FIFA und Infantino geäußert?

Die Kritik wurde von den drei Konföderationen UEFA, Concacaf und der Asiatischen Fußball-Konföderation (AFC) geäußert.

Warum ist die Kritik an FIFA jetzt relevant?

Die Kritik ist relevant, da FIFA angekündigt hat, in den nächsten Tagen Details zu einem Vertrag mit einem Unternehmenspartner bekannt zu geben, der Anteile an der Weltmeisterschaft 2026 erwerben möchte.

Welche Änderungen fordern die Konföderationen von FIFA?

Die Konföderationen fordern von FIFA, sich wieder an die Grundsätze des Respekts gegenüber den Mitgliedsverbänden zu halten und sie über den Status der Verkaufspläne zu informieren.

Was plant die FIFA bezüglich der Weltmeisterschaft 2026?

Die FIFA plant, Details zu einem Vertrag bekannt zu geben, der den Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko betrifft.

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