Calciomercato: Dusan Vlahovic lehnt Türkei-Angebot ab, Napoli und Inter aktiv
Dusan Vlahovic hat kein Interesse daran, in der kommenden Saison in der Türkei zu spielen. Der Spieler wartet auf Angebote von Top-Clubs, während Napoli und Inter intensiv auf dem Transfermarkt tätig sind.
Dusan Vlahovic hat entschieden, in der kommenden Saison nicht in der Türkei zu spielen. Diese Information kommt, obwohl Vincenzo Italiano den serbischen Stürmer für seinen Club Besiktas auf die Wunschliste gesetzt hat. Der Trainer möchte das Tandem wiederherstellen, das mit der Fiorentina erfolgreich war, wo Vlahovic in der ersten Saisonhälfte 17 Tore erzielte, bevor er für 75 Millionen Euro plus 11 Millionen Euro Boni verkauft wurde.
Vlahovic wartet nun auf Angebote von Top-Clubs, die aus den fünf großen europäischen Ligen stammen können: Spanien, England, Frankreich, Deutschland und Italien. Es gibt auch die Möglichkeit, dass er bei Juventus bleibt, aber das Angebot muss erheblich besser sein als das von Damien Comolli. Die Eröffnung für einen Verbleib ist vorhanden, doch die finanziellen Rahmenbedingungen sind hoch. Neben einem Gehalt von 8 Millionen Euro pro Saison kommen auch ein Unterschriftsbonus von etwa 15 Millionen Euro sowie Provisionen für seinen Vater Milos hinzu. Im Jahr 2022 gab Juventus bereits 11,6 Millionen Euro für Nebenkosten aus.
In der Zwischenzeit hat Napoli seine Transferaktivitäten vorbereitet. Sportdirektor Manna hat in Absprache mit dem Trainer klare Pläne, obwohl der Markt in diesem Jahr anders gestaltet sein wird als im Vorjahr. Der Fokus liegt nun auf Abgängen und einem Gleichgewicht der Gehaltsstruktur, während Napoli sich einige wichtige Ziele setzen muss.
Der Verein hat bereits eine Einigung mit Mario Gila, dessen Vertrag bei Lazio bis Juni 2027 läuft. Napoli bietet derzeit maximal 15 Millionen Euro und hat auch die Möglichkeit, Spieler wie Lucca oder Rafa Marin im Tausch anzubieten. Die 50%ige Weiterverkaufsbeteiligung an Real Madrid erschwert jedoch die Verhandlungen für Lazio, das um die 25 Millionen Euro fordert.
Ein weiteres Ziel für Napoli ist Anan Khalaili, dessen Verein Union Saint-Gilloise eine Ablösesumme von 25 Millionen Euro verlangt. Napoli könnte mit Bonuszahlungen bis zu 20 Millionen Euro bieten, doch Inter wird ebenfalls aktiv und könnte den Spieler ins Visier nehmen.
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Inter hingegen konzentriert sich auf die Abgänge, insbesondere bei Davide Frattesi. Der ehemalige Sassuolo-Spieler hat unter Simone Inzaghi den Sprung zur Meisterschaft und in die Champions League geschafft, hat aber unter Chivu wenig Einsatzzeit bekommen. Der Nottingham Forest zeigt Interesse, und Inter verlangt etwa 30 Millionen Euro für den Spieler. Frattesi selbst zieht ein Verweilen in Italien vor und könnte zu Juventus wechseln.
Zusätzlich plant Inter, Francesco Pio Esposito zu halten und wird bald Gespräche über eine Vertragsverlängerung führen. Der Verein sieht ihn als zentrales Element für die Zukunft.
Die Rückkehr von Kolo Muani zur Juventus scheint ebenfalls möglich, nachdem der Spieler in der zweiten Hälfte der Saison 2024/25 bei dem Club war. Juventus hat bereits Fortschritte in den Verhandlungen gemacht, benötigt jedoch noch eine Einigung mit PSG über eine Ablösesumme von 40 Millionen Euro, während die Bianconeri nicht mehr als 30-35 Millionen Euro zahlen wollen.
Die Eliminierung der Türkei aus der WM 2026 trifft Hakan Calhanoglu und seine Mitspieler hart. Trotz seiner schwachen Leistungen im Nationalteam bleibt er bei Inter eine zentrale Figur und soll bis zum Ende seines Vertrages 2027 gehalten werden, es sei denn, es gibt besonders hohe Angebote aus der Türkei. Der Club hat nicht die Absicht, über einen Vertragsverlängerung zu diskutieren, da man eine einvernehmliche Trennung zum Saisonende in Betracht zieht. Calhanoglu wird für die bevorstehende Sommertournee in China und Australien zur Verfügung stehen.
Atalanta BC hat derweil eine einvernehmliche Vertragsauflösung mit Trainer Ivan Jurić bekannt gegeben, der nach Monza wechseln wird. Diese Entwicklungen zeigen, dass der Transfermarkt in vollem Gange ist und viele Clubs um die besten Spieler konkurrieren.

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