Elfenbeinküste träumt nach historischem Erfolg bei der WM
Die Elfenbeinküste hat sich für die K.o.-Runde der WM qualifiziert. Trainer Emerse Faé und Spieler Nicolas Pépé reflektieren über diesen historischen Erfolg und die nächsten Schritte im Turnierverlauf.


Die Elfenbeinküste hat sich am Donnerstag zum ersten Mal in der Geschichte für die K.o.-Phase der WM qualifiziert. Nach dem Sieg über Curaçao äußerte sich Trainer Emerse Faé über die Bedeutung dieses historischen Abends und richtete den Blick direkt auf die bevorstehenden Herausforderungen. "Stolz ist das erste Wort, das mir in den Sinn kommt", sagte Faé nach dem Erfolg in Philadelphia. "Wir wussten, dass wir es schaffen können, aber wir waren uns auch bewusst, dass es schwierig werden würde. Wir haben es letztendlich geschafft und das als Zweiter in der Gruppe. Wir sind glücklich und stolz, aber wir schauen bereits nach vorne. Wir müssen uns gut erholen für das nächste Spiel." Der Trainer betonte, dass die Feierlichkeiten nicht zu lange dauern sollten. "Die Elfenbeinküste verdient das. Unser Land darf sich freuen und heute Abend feiern. Die Menschen sollen uns weiterhin unterstützen, damit wir so weit wie möglich kommen." Nicolas Pépé war der große Held der Elfenbeinküste mit zwei Toren. Der Angreifer eröffnete früh das Scoring nach Vorarbeit von Yan Diomandé und entschied das Spiel nach der Halbzeit mit seinem zweiten Treffer. "Das ist purer Stolz und Freude. Wir haben uns für die K.o.-Phase qualifiziert und das ist für die Menschen in der Elfenbeinküste etwas, auf das sie enorm stolz sein können." Pépé hätte den Ruhm für sich beanspruchen können, verwies jedoch auf das Team. "Es ist eine individuelle Ehrung, aber vor allem eine Teamleistung. Wir betrachten jedes Spiel einzeln. Wir werden versuchen, so weit wie möglich zu kommen. Wir haben die Spieler und die Qualität dafür. Jetzt müssen wir fokussiert bleiben, uns gut erholen und abwarten, gegen wen wir spielen." In der nächsten Runde trifft die Elfenbeinküste auf Norwegen oder Frankreich.
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