Mostowoi: „Ancelotti hat sein ganzes Leben dem Fußball gewidmet“ – Gedanken zur Brasilien-Niederlage gegen Japan
Alexander Mostowoi kommentiert das Spiel zwischen Brasilien und Japan und würdigt die Erfahrung von Trainer Carlo Ancelotti.

Der ehemalige Fußballspieler des Moskauer „Spartak“, Alexander Mostowoi, hat seine Gedanken zum 1/16-Finalspiel der WM 2026 zwischen Brasilien und Japan geteilt. Die Partie, die im „NRG Stadium“ in Houston stattfand, endete mit einem 2:1-Sieg für die Brasilianer.
„Vor dem Spiel Brasilien – Japan habe ich getippt, dass es 2:1 endet. Es tut mir leid für die Japaner, denn sie haben Pech, gegen Brasilien antreten zu müssen, die für mich zu den Favoriten gehören, was sie einmal mehr bestätigt haben. Nach ihrem ersten schwachen Spiel wurde viel Kritik laut. Wenn alle sagen, das sei kein Meisterfußball, zählt am Ende nur das Ergebnis. Japan hat zwei Mal auf das Tor geschossen, und dann sagen einige, sie hätten gut gespielt. Ich schaue mir die Statistiken an, und da sieht man, dass Brasilien in der Offensive rot und Japan in der Defensive schwarz ist mit nur zwei Schüssen. Manche haben sogar die Türkei kritisiert. Ich bedauere die Japaner nur als Land; sie können nichts dafür, dass sie auf Brasilien getroffen sind.

Ich freue mich für Ancelotti, der ebenfalls in der Kritik steht, weil ihm vorgeworfen wird, einen zu alten Kader zu haben. Ancelotti hat sein ganzes Leben im Fußball verbracht, sowohl als Spieler als auch als Trainer. Ich werde immer auf der Seite solcher Menschen stehen“, sagte Mostowoi in einem Gespräch mit dem Journalisten Alexander Erschow.
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 findet vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Titelverteidiger ist die Nationalmannschaft Argentiniens.
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