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WM 2026July 21, 2026

Wie würde eine WM mit 64 Mannschaften funktionieren? Gianni Infantino

Gianni Infantino deutete an, die Weltmeisterschaft auf 64 Mannschaften zu erweitern. Potenzielle Änderungen bei Qualifikation und Turnierstruktur wurden diskutiert, die Reaktionen aus der Fußballwelt sind jedoch gemischt.

Wie würde eine WM mit 64 Mannschaften funktionieren? Gianni Infantino

Wie würde eine WM mit 64 Mannschaften funktionieren? Gianni Infantino

Laut Sports.

Hintergrund

Folarin Balogan, ein talentierter Spieler, könnte im Rahmen einer erweiterten WM-Teilnahme für eine kleinere Nation wie Curacao oder eine andere Mannschaft, die sich qualifiziert, eine Schlüsselrolle spielen. Seine Leistungen könnten entscheidend sein, um das Team in ein solches prestigeträchtiges Turnier zu führen, was sowohl für seine Karriere als auch für die Sichtbarkeit des Fußballs in diesen Ländern von Bedeutung wäre.

Warum das wichtig ist

Die mögliche Erweiterung der Weltmeisterschaft auf 64 Mannschaften könnte die Wettbewerbslandschaft im internationalen Fußball erheblich verändern. Insbesondere kleinere Nationen wie Curacao und Jordanien hätten eine realistischere Chance, sich für ein solches Turnier zu qualifizieren, was die globale Reichweite und das Interesse am Fußball steigern könnte. Die Reaktionen aus der Fußballgemeinschaft sind jedoch gemischt, da einige Experten wie UEFA-Präsident Aleksander Čeferin Bedenken hinsichtlich der Qualität des Wettbewerbs äußern.

Wichtigste Erkenntnisse

  • Wie würde eine WM mit 64 Mannschaften funktionieren? Gianni Infantino.
  • Gianni Infantino deutete an, die Weltmeisterschaft auf 64 Mannschaften zu erweitern.
  • How would a 64-team World Cup work? Gianni Infantino opens door to further tournament expansion - Yahoo Sports.
Image Die erste Weltmeisterschaft mit 48 Mannschaften neigt sich dem Ende zu — und bereits deutet FIFA-Präsident Gianni Infantino eine weitere Turniererweiterung an. Infantino hat angedeutet, das Turnier 2030 auf 64 Mannschaften zu erweitern, nachdem die Weltmeisterschaft 2026 mit 48 Mannschaften als voller Erfolg gewertet wurde. 2017 ließ sich der FIFA-Präsident von den Mitgliedsverbänden den Schritt zu einer 48er-WM genehmigen, doch eine mögliche Erweiterung auf 64 Mannschaften könnte auf größeren Widerstand stoßen. So sprach beispielsweise UEFA-Präsident Aleksander Čeferin von einer "schlechten Idee". Eine solche Expansion würde bedeuten, dass sich die Zahl der teilnehmenden Länder in nur zwei Turnieren und innerhalb von acht Jahren verdoppeln würde. Vor der WM 2026 war eine 32er-WM seit 1998 der Standard. Doch wie würde eine 64er-WM aussehen, wenn sie noch vor der 2030er-WM, die ja in Spanien, Portugal und Marokko stattfinden soll, genehmigt wird? Es wären grundlegende Reformen nötig, um die WM 2030 auf 64 Mannschaften zu erweitern. Zunächst müssten die Kontinentalverbände ihre Startplätze aufteilen. Bei der WM 2026 profitierten vor allem die CONCACAF (Nord- und Mittelamerika sowie Karibik), die CAF (Afrikanischer Fußballverband) und die AFC (Asiatischer Fußballverband) von der Turniererweiterung, da sich ihre Startplätze faktisch verdoppelt haben — wenn man die möglichen Plätze für die Playoffs mit einbezieht. Europa hingegen, als der Kontinent mit den meisten Startplätzen bei der WM, erhielt nur drei zusätzliche Plätze, was in Europa für Unmut sorgte. Wenn von Inklusivität die Rede ist, wenn es um die Erweiterung der WM geht, dann würde Europa, der derzeit am stärksten vertretene Kontinent bei der WM, auch bei einer 64er-WM wohl nicht als großer Nutznießer dastehen. Allerdings wäre zu erwarten, dass sich die Anzahl der europäischen Startplätze zumindest auf 20 erhöhen würde. Auch der Ozeanische Fußballverband (OFC) würde voraussichtlich einen weiteren direkten Startplatz erhalten, obwohl Neuseeland als einziges Land des Verbandes unter den besten 150 der FIFA-Weltrangliste steht. Die AFC, CAF und CONCACAF würden ebenfalls bedeutende Zuwächse erhalten, wodurch auch sehr kleine Fußballnationen wie Curacao, Usbekistan oder Jordanien eine Teilnahme an der WM erreichen könnten. Für den südamerikanischen Verband CONMEBOL gibt es allerdings kaum Spielraum. Der Kontinent hat nur zehn Mitgliedsstaaten, erhält aber bereits sechs direkte Startplätze sowie einen Platz für die Playoffs. Hier kann die FIFA nicht viel hergeben, ohne die Qualifikation für Südamerika zu gefährden. Auch die Formate der Qualifikationen der Kontinentalverbände könnten sich ändern. Sowohl die AFC als auch die CONCACAF haben ihre Qualifikationsformate für die WM 2026 deutlich verändert. Während die CONCACAF von einem einstufigen "Octagonal"-Turnier zu einem mehrstufigen Gruppensystem wechselte, erhöhte die AFC ihre Qualifikation für die WM 2026 auf fünf Runden, um den acht direkten Startplätzen gerecht zu werden. Auch die beiden Verbände müssten sich möglicherweise erneut reformieren. Bei einer 64er-WM könnte die FIFA auch das Format der Endrunde ändern, möglicherweise angelehnt an das neue Format der UEFA für ihre internationalen Wettbewerbe. Aber stand jetzt würde eine 64er-WM lediglich bedeuten, dass es vier zusätzliche Gruppen zur bestehenden Anzahl von 16 Gruppen gäbe. Eine solche Erhöhung würde allerdings zur Folge haben, dass die Drittplatzierten der Gruppen nicht mehr in die K.o.-Runde einziehen würden. Bei der WM 2026 ziehen die besten zwei Mannschaften jeder Gruppe sowie die acht besten Drittplatzierten in die K.o.-Runde ein. Bei einer 64er-WM würden nur die besten zwei jeder Gruppe in die K.o.-Runde einziehen. Die Drittplatzierten wären dann nicht mehr relevant, was wiederum die Frage aufwirft, ob man dann überhaupt noch Drittplatzspiele ansetzen sollte. Es könnte jedoch auch mehr K.o.-Runden geben, wenn die Anzahl der Teilnehmer auf 64 erhöht würde. Ein Beispiel für eine solche zusätzliche Runde könnte die aktuelle Champions-League-Variante der "knock-out play-offs" sein. Wenn es da einen zusätzlichen Slot für eine K.o.-Runde geben würde, wären das weitere Mannschaften, die an der Champions League teilnehmen würden, die nicht unbedingt die besten Mannschaften der jeweiligen Ligen wären. Man könnte sagen, dass es eine Art von Inklusion wäre. Wenn es aber einen finanziellen oder kommerziellen Vorteil für die FIFA hätte, dann würde das wohl auch in Bezug auf eine 64er-WM gelten. Doch im Moment scheint eine solche Expansion eher unwahrscheinlich zu sein. Infantino erklärte, dass man nach der WM 2026 die Möglichkeit einer Erweiterung auf 64 Mannschaften "prüfen" werde, doch derzeit sieht es so aus, als müsste er sich um andere Dinge kümmern — wie zum Beispiel um die Stabilität seiner Amtszeit. Er sieht sich derzeit heftiger Kritik ausgesetzt, unter anderem wegen der Entscheidung, die Sperre des US-amerikanischen Stürmers Folarin Balogun von der FIFA aufzuheben. Diese Entscheidung soll auch von US-Präsident Donald Trump beeinflusst worden sein. Infolgedessen sieht es so aus, als hätte Gianni Infantino keine Zeit, um sich mit der Frage der Turniererweiterung zu beschäftigen. Eine solche Frage zu klären, ob eine Erweiterung auf 64 Mannschaften möglich wäre, wäre eine Frage von Zeit. Und es ist auch fraglich, ob Infantino die Zeit haben wird, um solche Vorschläge zu machen und sie durchzusetzen, denn die FIFA-Präsidentschaftswahl von 2026 dürfte ihn stärker unter die Lupe nehmen, und es ist zweifelhaft, ob er bis zur Wahl 2026 noch das gleiche politische Kapital bei den Verbänden haben wird wie jetzt. Während der südamerikanische Verband CONMEBOL hat offiziell im April 2023 vorgeschlagen, die WM auf 64 Mannschaften zu erweitern, viele andere Fußballverbände oder ihre Präsidenten haben diesen Vorschlag abgelehnt. So sagte beispielsweise der Präsident der AFC, Sheikh Salman bin Ibrahim Al Khalifa, dass eine weitere Erweiterung "Chaos" bringen würde. Der Präsident der CONCACAF, Victor Montagliani, äußerte die Befürchtung, dass eine solche Erweiterung das "gesamte Fußball-Ökosystem" gefährden würde. Letztendlich wird die Entscheidung bei der FIFA liegen, aber es gibt zurzeit keine Anzeichen dafür, dass sich etwas in diese Richtung bewegen wird.

Wie es weitergeht

Sollte die FIFA tatsächlich eine 64er-WM für 2030 anstreben, wären umfassende Reformen bei der Qualifikation und der Verteilung der Startplätze erforderlich. Die Kontinentalverbände müssten ihre Quoten anpassen, was zu intensiven Verhandlungen führen könnte. In diesem Kontext könnte auch die Rolle von Spielern wie Folarin Balogan, die für verschiedene Nationen spielen, an Bedeutung gewinnen, da sie potenziell zur Diversifizierung der teilnehmenden Länder beitragen.

Haufig gestellte Fragen

Was hat Gianni Infantino zur WM-Erweiterung gesagt?

Gianni Infantino hat angedeutet, dass die WM 2030 auf 64 Mannschaften erweitert werden könnte, nachdem die WM 2026 mit 48 Mannschaften als Erfolg gewertet wurde.

Warum wird über eine Erweiterung auf 64 Mannschaften diskutiert?

Die Diskussion über eine Erweiterung auf 64 Mannschaften kommt auf, weil die WM 2026 mit 48 Mannschaften als voller Erfolg angesehen wurde und die FIFA-Präsidenten eine Verdopplung der teilnehmenden Länder in kurzer Zeit anstreben.

Wer hat Bedenken gegen die 64er-WM geäußert?

UEFA-Präsident Aleksander Čeferin hat Bedenken geäußert und die Idee einer 64er-WM als 'schlechte Idee' bezeichnet.

Welche Änderungen wären nötig für eine 64er-WM?

Für eine 64er-WM wären grundlegende Reformen nötig, darunter die Aufteilung der Startplätze der Kontinentalverbände.

Wann könnte die 64er-WM stattfinden?

Die 64er-WM könnte möglicherweise noch vor der WM 2030 stattfinden, die in Spanien, Portugal und Marokko ausgetragen werden soll.

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