Champions League15. Juni 2026
"Hätte mir aufs Maul hauen können": Klopp leistet Abbitte bei Nagelsmann
Jürgen Klopp entschuldigt sich bei Julian Nagelsmann für eine unbedachte Bemerkung während der WM-Übertragung, nachdem Deutschland gegen Curacao 7:1 gewonnen hat.

Nach seiner Aussage als TV-Experte beim WM-Eröffnungsspiel hat sich Jürgen Klopp bei Julian Nagelsmann entschuldigt. Dabei klopfte er sich selbst verbal auf die Finger.
Die Szene aus der MagentaTV-Übertragung beim WM-Eröffnungsspiel hatte im Nachgang die ein oder andere Welle geschlagen. Als sich Experte Jürgen Klopp mit Thomas Müller über die deutsche Aufstellung gegen Curacao unterhielt, meinte Klopp: "Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf - noch."
Nachdem der deutsche WM-Auftakt gegen den Underdog mit 7:1 glückte, entschuldigte sich Klopp bei Nagelsmann für dieses eine "noch". Dies sei nun sein "Unwort des Jahres", meinte Klopp, als Nagelsmann nach dem 7:1 gegen Curacao zum Interview bei ihm und Müller aufschlug.
"Ich hätte mir aufs Maul hauen können, aber das war schon zu spät und ich war im Fernsehen. Das ist flapsig rausgerutscht." Seine Aussage habe "gar keine Relevanz", versicherte Klopp. "Da hoffe ich, dass das alle da draußen verstehen."
Nagelsmann hörte dabei zu und lächelte, Klopp klopfte sich derweil weiter verbal auf die Finger: "Ich werde übermorgen 59 und bin immer noch dämlich. Aber es ist einfach passiert."

Müller hatte zuvor bereits auf die Kritik an seinen Aussagen reagiert. "Wir diskutieren natürlich leidenschaftlich", sagte der Ex-Nationalspieler. "Uns geht es darum, die Begeisterung rüberzubringen."
Er und Klopp seien "Riesenfans der Mannschaft", so Müller. Man diskutiere "taktisch, inhaltlich und vor allen Dingen auch sachlich." Allerdings sei auch "immer ein bisserl Schmäh dabei". Zurückhalten wolle er sich in dieser Hinsicht nicht. "Wir wollen uns nicht verbiegen lassen und aufpassen, was wir denn sagen."
Vor der Partie hatte das Experten-Duo bereits von DFB-Sportdirektor Rudi Völler sein Fett weggegeben. "Ihr seid ja mehr für die Komik zuständig", sagte er im Interview und riet Müller, "einen kleinen Trainerschein zu machen, um ein wenig mehr zu verstehen".
Außerdem regte er ein Gespräch mit Klopp und Müller an, um "mal ein paar grundsätzliche Dinge" zu besprechen: "Tut ganz gut, glaube ich."
Und Nagelsmann selbst? Der Bundestrainer reagierte vor dem Anpfiff gelassen. Vor dem Anpfiff demonstrierte er in der ARD Gelassenheit und sagte auf die "Noch"-Affäre angesprochen: "Am Ende ist es mein Job jetzt, die Mannschaft so einzustellen, dass wir ein gutes Turnier spielen. Und wir dann auch in der Lage sind, nach der WM weiterhin gute Spiele zu machen."
Nach dem MagentaTV-Interview nach Spielschluss klatschte er mit Klopp ab.
Die Szene aus der MagentaTV-Übertragung beim WM-Eröffnungsspiel hatte im Nachgang die ein oder andere Welle geschlagen. Als sich Experte Jürgen Klopp mit Thomas Müller über die deutsche Aufstellung gegen Curacao unterhielt, meinte Klopp: "Zum Glück stellt Julian Nagelsmann die Mannschaft auf - noch."
Nachdem der deutsche WM-Auftakt gegen den Underdog mit 7:1 glückte, entschuldigte sich Klopp bei Nagelsmann für dieses eine "noch". Dies sei nun sein "Unwort des Jahres", meinte Klopp, als Nagelsmann nach dem 7:1 gegen Curacao zum Interview bei ihm und Müller aufschlug.
"Ich hätte mir aufs Maul hauen können, aber das war schon zu spät und ich war im Fernsehen. Das ist flapsig rausgerutscht." Seine Aussage habe "gar keine Relevanz", versicherte Klopp. "Da hoffe ich, dass das alle da draußen verstehen."
Nagelsmann hörte dabei zu und lächelte, Klopp klopfte sich derweil weiter verbal auf die Finger: "Ich werde übermorgen 59 und bin immer noch dämlich. Aber es ist einfach passiert."

Müller hatte zuvor bereits auf die Kritik an seinen Aussagen reagiert. "Wir diskutieren natürlich leidenschaftlich", sagte der Ex-Nationalspieler. "Uns geht es darum, die Begeisterung rüberzubringen."
Er und Klopp seien "Riesenfans der Mannschaft", so Müller. Man diskutiere "taktisch, inhaltlich und vor allen Dingen auch sachlich." Allerdings sei auch "immer ein bisserl Schmäh dabei". Zurückhalten wolle er sich in dieser Hinsicht nicht. "Wir wollen uns nicht verbiegen lassen und aufpassen, was wir denn sagen."
Vor der Partie hatte das Experten-Duo bereits von DFB-Sportdirektor Rudi Völler sein Fett weggegeben. "Ihr seid ja mehr für die Komik zuständig", sagte er im Interview und riet Müller, "einen kleinen Trainerschein zu machen, um ein wenig mehr zu verstehen".
Außerdem regte er ein Gespräch mit Klopp und Müller an, um "mal ein paar grundsätzliche Dinge" zu besprechen: "Tut ganz gut, glaube ich."
Und Nagelsmann selbst? Der Bundestrainer reagierte vor dem Anpfiff gelassen. Vor dem Anpfiff demonstrierte er in der ARD Gelassenheit und sagte auf die "Noch"-Affäre angesprochen: "Am Ende ist es mein Job jetzt, die Mannschaft so einzustellen, dass wir ein gutes Turnier spielen. Und wir dann auch in der Lage sind, nach der WM weiterhin gute Spiele zu machen."
Nach dem MagentaTV-Interview nach Spielschluss klatschte er mit Klopp ab.
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