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Champions LeagueJune 24, 2026

Die Clubs sind nicht nur Industrien: Inter plant einen Rekordtransfermarkt, während Milan zurückfällt

Giancarlo Abete kritisiert die Wahrnehmung des Fußballs als Industrie in Italien und hebt hervor, dass nur wenige Clubs wie Unternehmen agieren. Inter plant einen Rekordtransfermarkt, während Milan an Wettbewerbsfähigkeit verliert.

Die Clubs sind nicht nur Industrien: Inter plant einen Rekordtransfermarkt, während Milan zurückfällt

In einem aufschlussreichen Vortrag hat Giancarlo Abete die verbreitete Auffassung, dass der italienische Fußball eine Industrie sei, in Frage gestellt. Tatsächlich zeigt die Realität, dass unter den 200 umsatzstärksten Unternehmen Italiens kein einziger Fußballclub vertreten ist. Zwar erzielt die gesamte Branche einen Umsatz von etwa 7 Milliarden Euro, was den Fußball zur 25. größten Branche des Landes machen würde, doch die Clubs agieren eher wie viele kleine Unternehmen als wie eine einheitliche Industrie.

Abete weist darauf hin, dass nur wenige Clubs, wie Atalanta und Udinese, tatsächlich eine unternehmerische Denkweise verfolgen. Ein Beispiel für diese Misswirtschaft ist ein Unternehmen, das einen Umsatz von 500 Millionen Euro erzielt, jedoch in den letzten Jahren mit über einer Milliarde Euro an Rekapitalisierungen von Eigentümern über Wasser gehalten wurde. Das ist keine nachhaltige Geschäftstätigkeit, sondern eher eine Form der Wohltätigkeit.

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Wenn Clubs wie Milan versuchen, sich als Unternehmen zu präsentieren, tun sie dies oft ohne die nötigen Strategien und Überlegungen. Ein besonders auffälliges Beispiel ist die Inter Mailand, die in der kommenden Sommertransferperiode einen Rekordmarkt plant. Die Nerazzurri haben bereits Marco Palestra für 53 Millionen Euro verpflichtet und versuchen, auch Nico Paz für 60 Millionen Euro zu verpflichten, während auch weitere Transfers in Planung sind. Diese Entwicklungen sind vor allem auf das Ende der Ära Suning zurückzuführen und spiegeln die sportlichen Erfolge des Clubs wider, der seit acht Jahren konstant in der Champions League spielt.

Im Gegensatz dazu zeigt Milan wenig Ambition, sich wieder auf Paolo Maldini zu stützen, was als unverständlich gilt. Die Frage bleibt, ob Maldini eine Rückkehr in den Verein in Betracht zieht, während die aktuelle Führung unter Giovanni Malagò Ricky Massara als mögliche Alternative in Betracht zieht. Trotz der Bemühungen, konkurrenzfähig zu bleiben, hat Milan in der kommenden Saison kaum Chancen auf den Titel.

Gleichzeitig sind zwei weitere Teams, Roma und Como, auf dem Vormarsch. Beide Clubs haben finanzielle Mittel und entwickeln sich weiter, was sie zu ernsthaften Herausforderern im Titelrennen macht. In der Serie A, die sich in den letzten Jahren durch ständige Wechsel und Veränderungen auszeichnet, könnte es für Trainer wie Gian Piero Gasperini oder Spieler wie Cesc Fabregas nicht überraschend sein, wenn sie sich in den Kampf um den Titel einmischen.

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