Neue Kontroversen bei der WM: Nagelsmann kritisiert Fotografen
Julian Nagelsmann, Trainer der deutschen Nationalmannschaft, äußert Unzufriedenheit über die Nähe der Fotografen an der Seitenlinie während der Nationalhymnen, ein Thema, das bereits von Thomas Tuchel, dem Trainer Englands, angesprochen wurde.
„Ich habe das Gefühl, dass dieses riesige Objektiv mir die Nasenhaare fotografiert“: Mit diesen Worten kommentierte Julian Nagelsmann, der Trainer der deutschen Nationalmannschaft, ein aktuelles Diskussionsthema bei der WM. Nach dem wichtigen Sieg gegen die Costa d'Avorio äußerte er sein Unbehagen über die Nähe der Fotografen, besonders während der Nationalhymnen.
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Nagelsmann ist nicht der erste, der dieses Thema anspricht. Zuvor hatte Thomas Tuchel, der Trainer der englischen Nationalmannschaft, bereits auf die Problematik hingewiesen, nachdem England gegen Kroatien gespielt hatte. „Ich bitte die FIFA, die Position der Fotografen zu ändern, denn ich konnte meine Spieler während der Nationalhymne nicht sehen und wollte diesen Moment genießen“, sagte Tuchel. Er bedauerte, dass er den besonderen Moment nicht so erleben konnte, wie er es sich gewünscht hätte: „Es war ein sehr, sehr spezieller Moment, aber ich stand vor 50 Fotografen, die nur einen halben Meter entfernt waren, und ich konnte kein einziges Gesicht meiner Spieler sehen. Das hat meine Erfahrung ein wenig getrübt.“
Nagelsmann schloss sich Tuchels Meinung an: „Ich weiß nicht, wie weit wir uns in dieser Hinsicht beschweren können. Aber ich gebe Thomas Tuchel recht. Es ist ein emotionaler Moment, wenn die Nationalhymne gespielt wird und man eine Verbindung zu den Spielern aufbauen möchte. Das Problem ist, dass alles sehr nah ist“, erklärte er. „Ich denke, es gibt bessere Lösungen. Auch für die Spieler, um eine Verbindung zum Trainerteam aufzubauen. Sie merken auch, wie wir mit ihnen singen, wie aufgeregt wir sind oder ob wir sie anfeuern, wenn die Nationalhymne endet. In diesem Moment unterstützen wir uns gegenseitig, aber ich sehe nur Fotografen vor mir. Es sind viele Menschen sehr nah und man sieht eigentlich nichts.“
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