Serie C: Ab dem 1. Juli 2026 tritt der Salary Cap in Kraft
Ab dem 1. Juli 2026 müssen alle Vereine der Serie C den neuen Salary Cap einhalten, um übermäßige Ausgaben für Gehälter zu vermeiden.
Ab dem 1. Juli 2026 sind alle 60 Vereine der Serie C verpflichtet, den neuen Salary Cap einzuhalten, den die Lega Pro und ihr Präsident Matteo Marani eingeführt haben. Diese Maßnahme, die bereits in der Saison 2025/26 experimentell getestet wurde, wird nun verbindlich. Das Ziel ist klar: Die Vereine sollen nicht mehr für Gehälter ausgeben als sie tatsächlich einnehmen, um finanzielle Pleiten wie die, die zuletzt Ternana, Rimini und Triestina betroffen haben, zu verhindern.
Der Salary Cap funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Jeder Verein darf nicht mehr als 50 % seiner Einnahmen für Gehälter ausgeben. Wenn ein Verein also im letzten Geschäftsjahr eine Million Euro aus Ticketverkäufen, Sponsoren, Fernsehrechten und Gewinnverkäufen generiert hat, darf er maximal 500.000 Euro für die Gehälter seiner Spieler verwenden. Vereine mit höheren Einnahmen können auch mehr ausgeben, während finanzschwächere Klubs ihre Kader entsprechend anpassen müssen.
![]()
In die Gehaltsberechnung fließen die festen Vertragsanteile, individuelle Boni und Bildrechte ein. Ausgenommen sind jedoch leistungsabhängige Prämien, wie etwa für den Aufstieg oder das Erreichen der Playoffs. Dies bedeutet, dass es keinen einheitlichen Deckel für alle gibt, sondern individuelle Grenzen, die auf den tatsächlichen Finanzen jedes Vereins basieren.
Zukünftig wird die 50 %-Grenze weiter sinken: Ab der Saison 2027/28 wird dieser Höchstwert auf 45 % des Produktionswertes reduziert. Die Lega Pro hat sich für eine schrittweise Reduktion entschieden, um den Vereinen eine Anpassung ohne plötzliche Umstellungen zu ermöglichen.
Für jeden einzelnen Spieler gibt es ebenfalls eine Gehaltsobergrenze. Ein Spieler darf maximal 9.500 Euro monatlich als Festgehalt erhalten, das auf 13.500 Euro monatlich steigen kann, wenn Boni und variable Teile des Vertrags berücksichtigt werden. Die jährliche Gesamtsumme ist auf 123.000 Euro brutto begrenzt.
🔗 Verwandte Artikel
More News
Paris Saint-Germain im Wettbewerb mit Liverpool um Yan Diomandé
Der Paris Saint-Germain ist an Yan Diomandé interessiert, der derzeit bei der WM 2026 in den Fokus rückt. Der Verein konkurriert mit Liverpool um seine Verpflichtung und wartet auf die Entscheidung des Spielers, bevor offizielle Verhandlungen aufgenommen werden.
Messi glänzt, Kanada bereitet sich auf das größte Spiel der Geschichte vor
Die FIFA WM 2026 hat die K.o.-Runde erreicht, während Argentiniens Messi weiterhin beeindruckt. Kanada steht vor einem historischen Duell gegen Südafrika.

SC Heerenveen erzielt 30 Tore in zwei Testspielen
Der Artikel berichtet über die zwei Testspiele des SC Heerenveen, die mit 17:0 und 13:0 gewonnen wurden.